Neu Musa Ruralis. Von Edith Ladendorfer (2003). Vergrößern

Musa Ruralis. Von Edith Ladendorfer (2003).

Sehr gut / neuwertig.

49,90 €

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Bucheinband

Art des Bucheinbandes: Taschenbuch

Inhalt

Ein Heimatroman aus dem Mühlviertel. 

Liebe im Dorf. 

Während in Waldburg der Kirchenchor das Hochamt "Missa solemnis" probt, findet der Schuldirektor der
Nachbargemeinde Lasberg, Egon Laimleiner, seine "Musa Ruralis".
Diese Liebesgeschichte in einer kleinen oberösterreichischen Gemeinde zeigt nicht nur die verträumte Idylle in den 50er Jahren auf, die dem Leben im Mühlviertel eine besondere Note verlieh. Mit der Schilderung des Lebens zahlreicher Ortsbewohner wird auch die Regionalgeschichte dieser Gemeinde aus dem Bezirk Freistadt lebendig.
Liebe und Leid prägen nicht nur die persönlichen Beziehungen, sondern auch die Vorlieben der handelnden Personen. So gelingt es dem Schuldirektor, seine Leidenschaft für den Dichter Franz Stelzhamer und dessen Gedicht "Musa ruralis", geschickt mit der Liebe zu Rosa, seiner "Rosa muralis", wie er sie gern nennt, zu verknüpfen. 
Teils deftige, aber auch zarte Wortbilder verschmelzen hier zu einer unterhaltsamen Dorfliebesgeschichte mit stetig wachsender Spannung, in der sich der Kreis der Liebe mit einem unerwarteten Ausgang schließt.

2002 - Ein Roman versetzt einen Ort in Aufregung: "Missa Solemnis. Mord auf dem Dorf von Erich Leimlehner". Als Antwort aus dem Mühlviertel entstand "Musa Ruralis. Liebe im Dorf. Ein Heimatroman aus dem Mühlviertel." 

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Der Schweizer Autor Erich Leimlehner wurde in einem kleinen Ort im oberösterreichischen Mühlviertel geboren und übersiedelte nach dem Besuch der Universität in Zürich und in Wien nach Liestal im Kanton Basel-Land. Er beging nunmehr einen Fehler. Er schrieb einen Roman als eine unterhaltende Dorf-Kriminalgeschichte und ließ diesen Roman just in jener Mühlviertler Gemeinde spielen, in der er seine Jugend verbrachte. Wohl bezeichnet der Verlag die Handlung und die Namen des Romans als frei erfunden und etwaige Namensähnlichkeiten als rein zuällig. Und so kam es zu einer Wandlung.

Aus der Mordgeschichte “Missa Solemnis“ wurde ein mühlviertler Heimatroman mit dem Namen “Musa Ruralis“. Dabei erhielt die Handlung von Edith Ladendorfer eine zweite Ebene durch Elisabeth Schiffkorn, die bekannte historische Fakten und Personen einarbeitete. Diese treten unter ihrem tatsächlichen Namen auf, während die Romanfiguren dem fiktiven Bereich angehören. Im besonderen bezieht sich dies auf den Landeshauptmann Dr. Heinrich Gleißner und den Staatsbeauftragten für das Mühlviertel Johann Blöchl. Von diesen werden die Verdienste um diesen Landesteil besonders während der russischen Besatzungszeit hervorgehoben.

Der Name des Schweizer Autors Erich Leimlehner wird in Egon Laimleiner gewandelt. Geblieben sind aber die Orte der Handlung namens Waldburg, wobei der Heimatroman mit der Übersiedlung nach Lasberg beginnt. Die Hauptpersonen des Heimatromans sind sehr lebendig geschildert. Da ist zunächst der Lehrer, der durch die Versetzung nach Lasberg zum Schuldirektor befördert wird.

Da ist weiters seine Gattin Johanna. Ausserdem ist die Liebe des Schuldirektors für den Dichter Franz Stelzhamer und seine Leidenschaft zu Rosa, die er gerne Rosa Muralis nennt, verknüpft. Damit verbleibt der Hinweis, daß sich aus der Dorfmordgeschichte von Erich Leimlehner eine Dorfliebesgeschichte der beiden Autorinnen Edith Ladendorfer und Elisabeth Schiffkorn verwandeln, allerdings mit einem unerwarteten Ausgang.

Elisabeth Schiffkorn. 

Euro Journal Regional Edition. 

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