Schule für electronische Heimorgeln. Von Wolfgang Schneider (1969). Vergrößern

Schule für electronische Heimorgeln. Von Wolfgang Schneider (1969).

Gut bis mittel.

Band 3.
Musikverlag Hans Sikorski, Hamburg.

Inhalt

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Geleitwort: 

Die Herausgabe der vorliegenden Orgelschule erfolgte in der Absicht, ein leichtverständliches, in allen Einzelheiten seines Aufbaus klares und gut fundiertes Unterrichtswerk zu schaffen. Es soll dem Anfänger Helfer sein, Freude am elektronischen Orgelspiel zu finden und ihm den rechten Weg zum Erfolg zeigen. Die Schule eignet sich in gleicher Weise für alle vorkommenden elektronischen Orgeltypen und -modelle. 

In dem hier beschrittenen Unterrichtsweg sind langjährige, wertvolle Erfahrungen des Verfassers als Lehrer im Einzel- und Gruppenunterricht verarbeitet. Eine Vertiefung dieser Erfahrungen ermöglichte die Lehrtätigkeit mit Hilfe einer modernen Simultananlage der Hamburger Musikschule Zinngrebe, an der der Verfasser Orgellehrer ist. 

Die (elektronische) Heimorgel ist das Instrument von heute und morgen. Ihr großer Erfolg als Hausinstrument, zu dem immer mehr Musikfreunde finden, verdankt sie zwei Haupteigenschaften, die kein anderes Instrument in sich vereinigt: Es ist einmal die musikalische Vielseitigkeit der elektronischen Orgel mit den unbegrenzt erscheinenden Spielmöglichkeiten, und zum anderen ihre Unabhängigkeit von allen räumlichen und wohnlichen Bedingungen, welche die Orgel als Hausinstrument so ideal macht; sie benötigt nur wenig Platz, man kann mit ihr in jeder Lautstärke spielen, vom "Fortissimo" bis zum "Pianissimo", ja sogar lautlos (Kopfhörer), wenn Nachbarn nicht gestört werden sollen. Der große musikalische Reiz liegt in den vielgestaltigen Möglichkeiten der elektronischen Orgel, die der Phantasie des Spielers keine Grenzen setzt. Schon mit der kleinsten Orgel können mehr als fünfzig verschiedene Klangfarben erzeugt werden, während bei größeren Orgeln die Zahl der möglichen Klangfarben unübersehbar ist. Es bieten sich alle nur vorstellbaren instrumentalen Möglichkeiten des Spiels, vom Klangcharakter der kleinsten Flöte über den der Klarinette, des Saxophons, der Trompete bis hin zur Tuba, sowie der Violine, des Cellos, bis zum Kontrabaß; kurzum: zur Wahl stehen dem Spieler die klanglichen Eigenarten nahezu aller Instrumente eines Orchesters. 

Das stilgerechte Musizieren sämtlicher Musikgattungen ist möglich, seien es alte oder neue, geistliche oder weltliche Musik, Jazz, Musik zur Unterhaltung, Tanzmusik in allen ihren Spielarten oder auch Untermalungsmusik (man denke z.B. an die Möglichkeiten für den Filmamateur). 

Noch ein Wort zur Wahl des Instrumentes für denjenigen, der die Freude der Anschaffung noch vor sich hat: Das Angebot an elektronischen Orgeln ist vielfältig. Es gibt heute die einmanualige Orgel im Tonumfang von vier oder fünf Oktaven und die zweimanualige Orgel im Umfang von drei bis fünf Oktaven je Manual, letztere hat bei den großen Modellen noch ein Baßpedal für dreizehn oder fünfundzwanzig Töne. Die richtige Wahl des Instrumentes wird nach den Bedürfnissen im Einzelfall zu entscheiden sein. Der Rat eines versierten Fachmannes ist dazu stets nützlich. 

Und nun viel Freude und Erfolg beim Üben und Spielen auf dem Weg zur Meisterschaft mit vollen Registern!

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